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Wacker Grenchen : FC Wangen b.O 4:0 (1:0)

Doppeltorschütze Sakiri Enis!
Samstag, 10. September 2011 Riedern, Grenchen 100 Zuschauer
SR Lopez Daniel, SA von Känel Markus, Tasdemir Kemal
Torschützen: 26. Sakiri 1:0, 49. Demiri (Penalty) 2:0, 53. Vogt 3:0, 78. Sakiri 4:0
Wacker Grenchen: Allemann (85. Fiore), Nolfo (56. Bala), Scheller, Vogt, Corti, Rudolf, Luzubu, Zurschmiede, Demiri, Sadriji, Sakiri (79. Y.Aebischer)
Wangen b.O.: Kaspar, Corti, Lodise, Dogan, Huber, Beselica (46. Özdemir), Mirarchi, Kiala Mingiedi, Cece, FortunatoKiala Mayimona
Wacker gewinnt klar gegen Schlusslicht Wangen
Wacker landete einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg gegen ein allerdings bedenklich schwaches Wangen, das in dieser Verfassung wohl bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Meisterschaft als klarer Abstiegskandidat gehandelt werden muss. Wacker zeigte nämlich bei weitem nicht seinen besten Fussball, war wohl mehrheitlich in Ballbesitz, bekundete aber oft Mühe im konstruktiven Spielaufbau und die Stürmer konnten sich selten durchsetzen, herausgespielte Chancen waren angesichts des desolaten Gegners erstaunlich wenig vorhanden. In der Anfangsphase schien es sogar, als ob Wangen gewillt war, hier etwas zu reissen, tauchte mit einer Eckballdoublette gefährlich in Wacker's Straufraum auf. In der 3.Minute musste Torhüter Allemann schon mal hellwach reagieren und Wangens Abschluss über die Latte lenken. Gleich darauf folgte ein Kopfball, der nur knapp am Pfosten vorbeistrich. Dann hatten die Gäste ihr Pulver weitgehend verschossen und tauchten das ganze Spiel über nicht mehr richtig gefährlich in Wackers Strafraum auf. In der 17.Minute hatte der spätere Doppeltorschütze Sakiri seine erste Einschussmöglichkeit, sah aber seinen Schuss aus spitzem Winkel vom Gästehüter pariert. In der 26.Minute liess Sakiri dem Wangener Schlussmann keine Chance mehr. Nach einem Abwehrfehler schloss Sakiri unhaltbar mit links ins weitere Toreck ab. Wacker hatte das Spiel fortan völlig im Griff. Torgefahr brachten aber eigentlich nur stehende Bälle oder Distanzschüsse. So gab es in der 35.Minute einen Volleyhammer von Corti zu bestaunen, den der Torhüter nur mit Mühe in Corner lenken konnte. Nur drei Minuten später setzte Demiri einen direkten Freistoss ans Lattenkreuz, der gegnerische Hüter hätte keine Abwehrchance gehabt.
Kurz nach dem Seitenwechsel wurde Zurschmiede im Strafraum gefoult und Demiri verwandelte den fälligen Strafstoss gewohnt sicher. Angesichts der wie erwähnt äusserst harmlosen Gäste war der Zweitorevorsprung schon vorentscheidend. Alles klar machte dann in der 53.Minute Vogt, der im offensiven Mittelfeld an den Ball kam und, da er nicht angegriffen wurde, sich den Ball in Ruhe zurechtlegen und schiessen konnte. Allerdings machte der Gästekeeper dabei nicht die beste Figur, liess er doch den harten Flachschuss unter sich passieren. In der 64.Minute tauchte Wangen noch einmal gefährlich in Wackers Strafraum auf. Scheller lenkte den schönen Schuss mit links noch knapp in Corner. Den Schlusspunkt setzte dann Sakiri mit dem schönsten Treffer des Tages, indem er sein Solo durch die Gästeabwehr trocken abschloss und zum Schlussresultat von 4:0 einschoss.
Peter Mülhauser |