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FC Däniken-Gretzenbach (3. Liga) - FC Wacker Grenchen 2:3 (0:2)
1/16-Final Solothurner Cup: Samstag, 17.09.2011, 17.30h, Bühlfeld Däniken
SR: Fetaj Berat, Zuchwil
Torschützen: 43. 0:1 Demiri Mead auf Pass von Vogt Michel 45. 0:2 Sakiri Enis auf Pass von Arifi Ramadan 71. 1:2 75. 2:2 91. 2:3 Sakiri Enis auf Pass von Demiri Mead
Aufstellung FC Wacker Grenchen: Allemann Nico, Corti Kevin (20. Hochuli Remo, Verletzung), Vogt Michel, Luzubu Jared, Scheller Marc, Arifi Ramadan (92. Male Taha Yassin), Corti Calvin, Zurschmiede Silas (83. Rudolf Silvan), Sadriji Mergim, Sakiri Enis, Demiri Mead
Ersatz: Wolf Pascal (ET), Aebischer Yannik
Gelbe Karten: Hochuli Remo (grobes Spiel), Zurschmiede Silas (das wissen die Götter)
Bemerkungen: In Anwesenheit von Herrn Roland Meier, Unternehmensleiter der Altola AG in Olten und Pieterlen, und unserem Vorsitzenden der GL, Marcel Bolliger, wird das neue, geile (anders kann ich es nicht ausdrücken) Dress eingeweiht. Einen herzlichen Dank an die Firma Altola und Herrn Roland Meier für die noble Geste.
Kurzer Spielbericht: Nehmen wir das Positive vorab, das neue Dress ist eine Augenweide und die Verlängerung konnte mit einer Parforceleistung der ganzen Equipe äusserst knapp vermieden werden.
Das dieser Gang in die Region des AKW Gösgen kein Zuckerlecken sein wird, davor warnte der Trainer Pausqualino Gaudiero vor dem Spiel ausdrücklich. Die Intensität der Zweikämpfe und verbalen Attacken, von den Hausherren bis aufs Äusserste praktiziert, machte aus diesem Cupfight, passend zum dominanten und einschüchternden Kühlturm, eine explosive und bis zum Schluss spannende Partie.
Wacker begann gewohnt stilsicher und erarbeitete sich zum Teil hervorragende Chancen. Der überragende Torhüter im Team von Däniken-Gretzenbach parierte vielversprechende Abschlüsse durch Sadriji (ein Riesenknaller), Demiri und Sakiri, oder Torschüsse von Zurschmiede und Arifi verfehlten ihr Ziel nur knapp. Das gefällige Spiel unseres Teams schrie förmlich nach der längst verdienten Führung. Die Zuschauer befassten sich gedanklich bereits mit der Auswahl der kulinarischen Genüsse, und die Spielerbank schielte verstohlen nach dem Pausentee, da schickte Vogt mit einem Geniestreiche Demiri auf die Reise. In gekonnter Goalgettermanier verwandelte dieser zur verdienten Führung. Zwei Minuten später, es war bereits die 45. Minute vorbei, vollstreckte Sakiri, nach einem genial vorgetragenen Angriff über mehrere Stationen und dem finalen Pass von Arifi, in sicherer Manier zur Pausenführung.
Unerklärlicherweise liessen unsere Jungs nach Wiederaufnahme des Spiels und mit dem Wissen des Zweitorevorsprungs, die Zügel fahren. Das gegnerische Team witterte Morgenluft. Aggressiv, teilweise provozierend, erhöhten sie den Druck. Da Wacker nun auch vermehrt mit langen und allzu oft ungenauen Bällen operierte, war es für Däniken-Gretzenbach ein Leichtes sich auf die neue Spielweise einzustellen, das Spiel zu lesen. Wacker verlor allmählich das Spieldiktat. Es kam, wie es kommen musste. Die beiden Gegentreffer in der 71. und 75. Minute verhiessen nichts Gutes. Nachsitzen? Um keinen Preis! Wacker besann sich auf seine Qualitäten. Der Ball lief wieder über mehrere Stationen, das gepflegte Spiel hatte wieder Vorrang. Lediglich die Pässe in die Tiefe liessen an Genauigkeit zu wünschen übrig. Die Stürmer konnten sich noch nicht wie gewünscht in Szene setzen, es harzte mit den Abschlüssen. Kämpferisch präsent und gedanklich voll bei der Sache, da musste doch noch was zu richten sein. Geistig schon bei der nächsten Pause und der Verlängerung? NEIN!, die 91. Minute läuft, Sakiri verwertet ein Klassezuspiel von Demiri zum spektakulären Cupsieg für Wacker.
Budi
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