Derbe Watsche für Wacker!
Sonntag, den 25. September 2011 um 10:00 Uhr

FC Welschenrohr - FC Wacker Grenchen 4:0 (0:0)

Samstag, 24. September 2011, 18:15h, Sportplatz Mühlacker, Welschenrohr

SR: Sigirst Daniel, SRA1: Eren Hasan, SRA2: Morina Reshit

Torschützen:
60. 1:0
74. 2:0
77. 3:0
85. 4:0

Aufstellung FC Wacker Grenchen:
Allemann Nico, Selkic Slobodan, Vogt Michel, Luzubu Jared, Scheller Marc, Arifi Ramadan (74. Male Taha Yassin), Zurschmiede Silas, Rudolf Silvan (58. Corti Calvin), Sadriji Mergim (74. Aebischer Yannik), Sakiri Enis, Demiri Mead

Gelbe Karten: 40. Zurschmiede (sehr grobes Spiel), 42. Selkic (grobes Spiel), 55. Luzubu (sehr grobes Spiel)

Aus dem befürchtet schweren Gang wurde bittere Tatsache!

Wacker tat sich anfangs sehr schwer und brauchte volle 25 Minuten, bis es im Spiel einigermassen angekommen war. Es war aber definitiv kein Wacker-Tag. Alle positiven Eigenschaften, welche die Stärke dieses Teams ausmachen, schienen in der Garderobe in Grenchen liegengeblieben zu sein. Es fehlten die Konzentration, der Einsatz und der absolute Wille in Welschenrohr bestehen zu können - keine Leidenschaft war zu spüren. Anders die Heimmannschaft, von Beginn weg machten sie Druck, stellten sich konsequent jedem Zweikampf, liefen und fighteten vorbildlich. Es erstaunt nicht, dass bereits in der 8. Minute eine Grosschance durch Allemann zunichte gemacht wurde. Die Chancen häuften sich, gütlich unterstützt durch inkonsequente Defensivarbeit der Wackerianer. Gleich mehrmals konnten Flanken in den Sechzehner praktisch ungehindert aufs Tor geköpfelt werden, einige Bälle verfehlten das Ziel um Haaresbreite. Es wäre vermessen zu sagen, die beiden Mannschaften boten den Zuschauern ein spannendes und tolles Fussballspiel. Die Platzverhältnisse, oder war es die Tagesform, verhinderten Kombinationsfussball. Lange und hohe Bälle, meist unkontrolliert und ohne angepeiltes Ziel unterwegs, dominierten. Die Geschichte der ersten Halbzeit schien geschrieben, als Sakiri in der 41. Minute das Geschehen hätte total auf den Kopf stellen können. Für einmal mit einem flachen und vorallem präzisen Ball auf die Reise geschickt, scheiterte er am grossen Zehen des Torhüters. Mit einem für Wacker sehr schmeichelhaften torlosen Ergebnis erlöste der Schiedsrichter mit seinem Pfiff die enttäuschten Zuschauer.

Da war die Welt noch in Ordnung, man stand ja auch kompakt!?

Hat die Predigt des Trainers Früchte getragen? Pustekuchen! Im gleichen Stil, vielleicht noch ein Quentchen konfuser, ging man ans Werk. "Gschpüri" bewies man im Zweikampfverhalten keines. Hatte der unsicher wirkende Schiedsrichter in der ersten Halbzeit unerklärlicherweise die Regeln lasch interpretiert, Wacker war eindeutig Profiteur dieser Regelauslegungen, so vermied man tunlichst jedes Recontre und liess die Welschenrohrer gewähren. Die logische Folge davon, das 1:0 in der 60. Minute, das 2:0 in der 74. Minute und, Gaudiero löste die Viermannverteidigung auf, in der 77. Minute das 3:0 und fünf Minuten vor Schluss das Tüpfelchen auf dem i mit dem 4:0. Chancen für Wacker? Fehlanzeige! Aufbäumen unserer Jungs? Fehlanzeige! Spiel gut verdaut? Ganz grosse Klasse! Kopf hoch Jungs, heute war nicht unser Tag! Als Aufsteiger nach wie hervorragend im Rennen.

Da fehlen nur 4 Mann auf engstem Raum und das Team wäre komplett!

Ja genau - so trist war dieser Samstag aus Wacker-Sicht!

Mit Mann und Maus verteidigen!

Auch er konnte die Niederlage nicht verhindern!

Ein enttäuschter, aber nicht frustrierter Budi

 

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