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FC Deitingen - FC Wacker Grenchen 1:4 (0:3)
Solothurner Cup 1/18-Final Mittwoch, 5. Oktober 2011 Sportanlage Grabmatt, Deitingen
SR: Baumann Florian, Solothurn
Torschützen: 6. 0:1 Vogt Michel, 14. 0:2 Demiri, 22. 0:3 Demiri, 50. 0:4 Elezi, 91. 1:4 Penalty
Wacker Grenchen: Allemann, Selkic, Luzubu, Scheller, Nolfo, Rudolf (85. Arifi), Corti, Zurschmiede, Vogt (70. Sadriji), Elezi (63. Aebischer Y.), Demiri
Bemerkung: Gelungene Revanche für den Cupfinal Saison 2010/2011
Gelbe Karten: 57. Luzubu (grobes Spiel), 90. Sadriji (Reklamieren), 91. Scheller (grobes Spiel)
Wahrlich, dieses Spiel, obwohl unter der Woche und daher stressig, kam just zum rechten Zeitpunkt - Balsam auf Fussballerseelen! Nach zwei Nullrunden in der Meisterschaft galt es, zu gewohnter Spielkultur zurückzufinden und Selbstvertrauen zu tanken. Eines sei vorweggenommen, diese Mission kann als erfüllt abgehackt werden. Bravo!
Wacker zeigte von Beginn weg eine engagierte Leistung, liess den Ball laufen, kombinierte was das Zeug hielt und schoss aus allen Rohren. Die Jungs waren kaum wiederzuerkennen! Gegenüber den letzten Partien produzierte man nicht nur Torchancen, nein, in Sachen Effizienz liess man keine Zweifel aufkommen, nach 22 Minuten hiess es bereits 0:3. Das neu formierte Sturmduo Demiri und Elezi, Sakiri war beruflich abwesend, harmonierte hervorragend und zersauste die heimische Verteidigung mal für mal. Das Mittelfeld mit Rudolf, Corti, Zurschmiede und Vogt (jaja, er durfte da mal ran), sprühte vor Spielfreude und fütterte die Sturmspitzen mit Traumpässen und Massflanken. Die Verteidigung mit Torhüter Allemann, zentral mit Luzubu und Scheller und aussen mit Selkic und Nolfo (Hut ab, tolle Leistung), strahlte Sicherheit aus und liess nichts anbrennen (oder fast nichts). Die Ersatzleute Aebischer, Sadriji und Arifi fügten sich nahtlos in die Mannschaft ein. Male wurde wegen lädierter Bänder und nicht optimalen Sichtverhältnissen (Gefahr von Misstritt) geschont. Fiore, unserem Ersatztorhüter, danken wir herzlich für das jederzeit tolle Engagement im Kreise der ersten Mannschaft.
Einzelne Spieler sollte man nicht speziell hervorheben. Ab und zu ergeben sich Momente, wo dies aber geschehen muss. Was Nazim Elezi (Jahrgang 1994) an diesem Abend während 63. Minuten geboten hat, war schlicht grosse Klasse. Ich musste mir zwischendurch die Augen reiben. Nazim hat sich nicht nur läuferisch und kämpferisch ins Lampenlicht gerückt, sein Spielverständnis (Blick für den Mitspieler), seine Technik, sein Spielwitz und seine Effizienz, die bestechen. Und e flotte Cheib isch är ou no. Diese Aussage gilt übrigens auch für Daniele Nolfo (Jahrgang 1994) und Lucio Fiore (Jahrgang 1994).
Knüpft Wacker am Wochenende gegen Blustavia an diese Leistung an, dürfen wir uns auf ein engagiertes und spannendes Spiel freuen. Ein Dreier wäre ja wohl die logische Folge! Wir drücken die Daumen!
Budi
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