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Matchbericht FC Wacker Grenchen – FC Lommiswil |
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Donnerstag, den 29. Oktober 2009 um 13:20 Uhr |
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Bei besten Fussballtemperaturen, der Boden war zwar etwas tief, erschienen an die 100 Zuschauer auf der Riedern. Lommiswil, anhand der Tabellensituation in der Favoritenrolle, wurde von unseren Jungs von Anfang an unter Druck gesetzt mit langen Bällen auf die schnellen Stürmer. So dauerte es auch nicht lange, bis Bujar Sabedini den Führungstreffer nach einer schön anzusehenden Kombination erzielen konnte. Für Aussenstehende ein Tor wie jedes andere, doch dem Torschützen fiel vermutlich eine Riesenlast von den Schultern, nachdem er in den letzten Spielen im Abschluss doch sehr unglücklich agierte. Von Wacker wurde das Tempo hoch gehalten, während Lommiswil es kaum schaffte, sich zu befreien. Nach einem Abspielfehler der Einheimischen im Spielaufbau, die ganze Mannschaft befand sich in der Vorwärtsbewegung, schaltete Lommiswil schnell und traf aus dem Nichts zum Ausgleich. Die Gäste gaben ihrem Gegner ein Beispiel von Effizienz. Kurz vor der Pause stand nach einem Sololauf Mühlhauser plötzlich alleine vor dem Tor und traf in die weite Ecke zur Führung für Wacker Grenchen. Weil die Gäste vor der Pause keine Anstalten mehr machten, das 2:2 zu erzielen, ging es mit der knappen Führung in die Kabine.
Die destruktive Spielweise der Lommiswiler hielt auch in der zweien Halbzeit an und Wacker tat sich weiterhin schwer damit, mit geeigneten Mitteln die Abwehr zu knacken. Lange Bälle wurden von den grossgewachsenen Verteidigern weggeschlagen, während beim Kurzpassspiel der letzte Pass meist zu ungenau gespielt wurde. Nach einem Freistoss erschien plötzlich ein vergessen geratener Lommiswiler vor Torhüter Brotschi und überlistete diesen zum vielumjubelten Ausgleichstreffer. Leider vermochte Wacker nicht mehr zu reagieren und hatte in der Schlussminute sogar grosses Glück, dass ein gegnerischer Stürmer das leere Tor nicht traf. Mit enttäuschten und zum Teil wütenden Gesichtern verliessen unsere Jungs den Platz nach dem Abpfiff. Trotz vergebenen Chancen und teils haarsträubenden Fehlpässen ist im Vergleich zu Saisonbeginn eine klare Steigerung erkennbar. Jetzt gilt es, das Glück wieder auf seine Seite zu zwingen, was bekanntlich nur durch den Kampf funktioniert. |