Einmal Hui, einmal Pfui!
Mittwoch, den 14. Oktober 2009 um 06:46 Uhr

Bei bestem Fussballwetter spielten am letzten Sonntag beide Aktivmannschaften des FC Wacker ihre Spiele auf der heimischen Riedern aus. Um 14 Uhr machte die erste Mannschaft von Trainer Angelo Corti den Anfang und forderte Tabellennachbar Subingen zum direkten Duell. Von Anfang an war zu erkennen, dass Wacker das Spiel dominiert und dabei auch zu einigen guten Abschlussmöglichkeiten kam. Doch wollte gegen die massiv stehende Subinger Verteidigung in der ersten Halbzeit kein Tor gelingen.

Das Anrennen der Mannen von Trainer Corti fand nach dem Pausentee seine Fortsetzung und wurde nach etlichen weiteren vergebenen Chancen durch Mario Schwabs 1:0 belohnt. Der Bann war gebrochen und kurz darauf konnte durch Mülhauser zum 2:0 erhöht werden. Wie aus dem Nichts gelang den Subingern bei ihrer einzigen Chance des Spiels der Anschlusstreffer. Doch zu mehr waren die Gäste nicht fähig und Mario Schwab krönte seine ambitionierte Leistung kurz vor Schluss mit dem 3:1. Mit diesem Sieg konnte die Abstiegszone verlassen werden, doch angesichts der noch vielen ausstehenden Spiel und des geringen Punkteabstandes ist kein Nachlassen erlaubt.

Der ersten Mannschaft nachmachen wollte es das Team von Spielertrainer Daniel Wisard gegen Derendingen. Erfreulicherweise konnte auf die Unterstützung der meisten Zuschauer des vorherigen Spiels gezählt werden. Mit einer Rumpftruppe (etliche Verletzte und Abwesende) wurde im achten Saisonspiel endlich der erste Sieg angepeilt. Die zweite Mannschaft startete gut und setzte den Gegner unter Druck, der Wille zum Sieg war absolut zu erkennen. Bei einigen Vorstössen der Derendinger konnte man sich auf Goalie Lukas Bumbacher verlassen. Kam man zu eigenen Chancen, wurden diese wie in der ganzen bisherigen Saison zu leichtfertig vergeben. Torlos ging das Spiel in die Pause. Wacker hatte den besseren Start in die zweiten 45 Minuten. Doch die Fahrlässigkeit vor dem Tor sollte sich rächen. Mit zwei identischen Kontertoren ging Derendingen Mitte der zweiten Halbzeit in Führung. Als eine tausendprozentige Chance zum Anschlusstreffer nicht genutzt wurde, kassierte man das 0:3 und das 0:4 in regelmässigen Abstand. Noch ist nicht alle Hoffnung verloren, der Abstand zu den vorderen Teams ist aufholbar. Es gilt, die herausgespielten Chancen effektiver zu verwerten und Konzentrationsfehler in der Defensive zu vermeiden. Leichter gesagt als getan. Doch wie sagte einst Torwartlegende Oliver Kahn: „Immer weiter, immer weiter“.

 

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